Jahrtausendelang lebten die Menschen nach dem Stand von Sonne und Mond. Das können wir uns heute nur noch in Urlaubszeiten „leisten“. Aber auch für die meisten Tätigkeiten reicht heute ein Ungefähr-Zeitmaß, wie es der Stundenzeiger anzeigt, völlig aus, ohne dass wir unpünktlich werden müssten. Man könnte sich ja einmal fragen, wozu man (ausgenommen natürlich z.B. die Piloten und Krankenschwestern) überhaupt zwei oder gar drei Zeiger an seiner Uhr benötigt.
Es kommt im Alltagsleben nicht auf die Sekunde an, es sei denn, wir müssten ständig unsere Lebensvorgänge „stoppen“. Die Sekunden-Mitte der eigenzeit-Uhr symbolisiert, dass wir in der Zeit in Bewegung sind. Nicht die Zeit vergeht, sondern wir vergehen in der Zeit! Die goldene Farbe dieser Mitte zieht die Verbindung zum Wert der Zeit: Gold als eines der wertvollsten Materialien und Zeit als wertvollste Lebensgrundlage. Nebenbei zeigt die sich im Sekundentakt drehende Scheibe dem Uhreneigner beruhigend an, dass die Uhr noch „läuft“.
Es kommt nicht auf die messbare Zeit an, wie lang oder kurz wir einen Augenblick erleben. Wir können den Abstand zwischen 6 und 9 Uhr wie eine Ewigkeit oder wie eine Minute erleben. Die Ziffern erinnern an „Kairos“, an die erlebte Zeit, an die Eigenzeit.
Wer seine Eigenzeit-Anzeige noch weiter verfeinern will, legt den Ausgangspunkt 12 Uhr selbständig neu fest (z.B. dort, wo sonst 14 Uhr ist). Dann wird sich nur noch der Uhrenbesitzer selbst auf dem Ziffernblatt orientieren können.
Das Ziffernblatt lädt permanent zum Innehalten ein - man kann nicht „eben mal schnell“ die Uhrzeit ablesen. Die Uhr stoppt uns in unserem Schnelligkeitsstreben, irritiert, zwingt zum Reflektieren und gibt uns nach achtsamem Hinsehen doch eine ausreichende Uhrzeit preis.
Der Stundenzeiger, wegen seiner Überlänge eine Spezialanfertigung für die eigenzeit-Uhr, zeigt präziser als bei der üblichen Einteilung seinen Stand an und ermöglicht dem Zeit-Sucher, mit einer Un-Genauigkeit von ca. 5 Minuten die Uhrzeit abzulesen. Damit muss es auch keine Terminprobleme geben: Der Blick auf die eigenzeit-Uhr bringt den Besitzer dazu, nie „in letzter Minute“ oder gar zu spät anzukommen, sondern immer etwas früher da zu sein. Im „schlimmsten“ Fall muss er ein paar Minuten warten. Ein wunderbares Geschenk: Zeit für eine Pause, Zeit zum intensiven Wahrnehmen, Zeit zum Innehalten.
Heutzutage ist für den Menschen die Uhr zum Symbol für die Zeit geworden. Bereits seit den alten Hochkulturen aber ist die Spirale das älteste Symbol für die Zeit . Das Bild der unregelmäßigen, nach außen offenen, eine Entwicklung anzeigende Spirale soll mit jedem Blick auf die Uhr deutlich machen, dass die Uhr nicht dasselbe ist wie die Zeit.
Vorsicht! Wenn Sie eine eigenzeit-Uhr tragen oder sie auf Ihrem Tisch steht, dann müssen Sie damit rechnen, dass Sie viele ZEITgenossinnen und ZEITgenossen irritieren! Diese Menschen werden Sie ansprechen und Sie bitten, zu erklären, warum Sie mit Ihrer Uhr derart „aus dem Rahmen fallen“.
Aber: Bisher ist noch jedem eigenzeit-Uhr-Besitzer eine schlüssigere Erklärung eingefallen als Besitzern von Digitaluhren!
Es kommt im Alltagsleben nicht auf die Sekunde an, es sei denn, wir müssten ständig unsere Lebensvorgänge „stoppen“. Die Sekunden-Mitte der eigenzeit-Uhr symbolisiert, dass wir in der Zeit in Bewegung sind. Nicht die Zeit vergeht, sondern wir vergehen in der Zeit! Nebenbei zeigt dem Uhreneigner die sich im Sekundentakt drehende Mitte beruhigend an, dass die Uhr noch „läuft“.
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